wo bleibt denn da der spaß?

grillparty: schlacht um fleisch und baguette, verstohlenes kichern, wenn jemand aus der salatschüssel mit dem "selbstgepflückten" rucola isst, das erschrecken von leuten, die holz für's feuer suchen, fußball und frisbee spielen, lästern, sonnen, im gras liegen, schrecklich niveauvolle witze über diverse saucen, raufereien, verfolgungsjagden, bierduschen...
wer will denn schon erwachsen werden?

tja, und dann gibt es da die liebe t. die lacht zwar auch (aber nur so lang's niveauvoll ist), reißt aber selber nie witze, macht keine lustigen bemerkungen und wenn du dich mit ihr unterhältst, dann nur um die kleineren und größeren ernsthaftigkeiten, die dir im laufe des studiums halt vor die füße geworfen werden. bei blöden aktionen ist sie die erste die meint "geh, isa (oder wahlweise auch andere namen)...!"
fazit: ein lieber mensch, aber war sie jemals kind? ich hab die vermutung, dass sie schon so auf die welt gekommen ist: nett, aber erwachsen.

wir haben doch eh noch genug zeit erwachsen zu werden. warum jetzt schon? ich merk doch schon die ersten auswirkungen. nicht nur dass ich vom gesetz her schon lang erwachsen bin (was ja eigentlich gar nichts zu sagen hat), da ist auch noch das gestiegene pensum an verantwortung und die erfahrung, dass mama und papa nicht mehr für alle kleinen und größeren sorgen die einzig richtige lösung parat haben, dass meistens kein anderer mehr da ist, den man die schuld für sein eigenes versagen in die schuhe schieben kann, die erkenntnis, dass es aufgaben gibt, die man nur selber erledigen kann und keiner einem dabei helfen kann...
und gerade, wenn es so richtig stressig ist und einem alles über den kopf zu wachsen droht und man abends nur mehr mit dem gedanken ins bett fällt, was man heute alles erledigen hätte sollen und was morgen noch alles ansteht und was übermorgen... aber das kann doch nicht erwachsen-sein bedeuten, oder? ich will eigentlich nicht daran glauben, dass man als erwachsener keinen spaß hat.

da lass ich mich doch gern mit "isa, werd doch endlich erwachsen beschimpfen..." lieber für immer kind in mir.

being grown up isn't half as fun as growing up...
(the ataris - 'in this diary')

1 Kommentar 17.4.07 10:38, kommentieren

Werbung


zu gestern bzw. heute morgen...
hm, ja. nett. wirklich 'gmiatlich' und echt fein. aber auch seltsam. und definitiv nicht unangenehm. und das freut mich am meisten. weil da hat es definitiv schon schlechtere zeiten für uns gegeben.
und doch ist es etwas verwirrend wieder zeit mit ihm zu verbringen. es war eine schöne zeit. aber ein fieses ende. und das prägt dann schon ein bisschen. und hinterlässt irgendwie einen bitteren nachgeschmack, den man nicht so leicht wieder los wird. noch dazu, wenn man sich schon mal bei dem versuch dabei so richtig auf die zunge gebissen hat.
aber es könnte diesmal doch funktionieren. die verhältnisse zu stabilisieren und zu normalisieren, nicht zu intensivieren.
so wie es jetzt gerade ist, kann es meinentwegen bleiben. so find ich das okay. mehr als okay sogar. ich freu mich.

11.4.07 23:34, kommentieren

hiobs-botschaften. heiß begehrt und viel zu selten. aber wenn... dann!!!

isa blubbert mal wieder so richtig glücklich vor sich hin. *blubb* wer macht mit?

9.4.07 11:44, kommentieren

hm, ich bin verwirrt. oder vielleicht auch nicht. wär auch möglich, dass ich immer so bin... dass es immer so ist. und war. und sein wird. aber vielleicht auch nicht... wer weiß das schon. und plötzlich ist ja doch wieder alles ganz anders...
wenn schon, denn schon. wer nichts wagt, der nichts gewinnt. feigheit grenzt ein. und sowieso und überhaupt: los geht's! tja... wenn's doch nur so einfach wäre. und das wär's ja eigentlich auch. richtig müsste es heißen: wenn ich es mir doch so einfach machen würde...
was gibt's denn schon zu verlieren? so einiges.
wär es das wert? irgendwie schon.
und was hält dich davon ab? ...
womit wir wieder am anfang wären: ich bin verwirrt.

7.4.07 23:35, kommentieren

lieber wo anders...

kennt wer das gefühl der einsamkeit, obwohl man eigentlich gar nicht einsam ist? kennt wer das gefühl von stress, obwohl man eigentlich genug zeit hat? kennt wer das gefühl von muskelkater, obwohl man gar keinen sport gemacht hat? kennt wer das gefühl von schlechtem gewissen, obwohl man sich sicher ist, dass man gar nichts gemacht hat? kennt wer das gefühl von müdigkeit, obwohl man eigentlich genau richtig (dh nicht zu kurz oder zu lang) geschlafen hat? kennt wer das gefühl von geldmangel, obwohl man eigentlich genug auf dem konto hat? kennt wer das gefühl von wolken, obwohl gar keine wolken am himmel zu sehen sind?
irgendwo da befind ich mich gerade. oder irgendwo dazwischen. und ich muss sagen, es ist irgendwie nicht so toll. ich wär lieber nur auf einer seite (oder auch auf der anderen). das ist einfacher. so trau ich mich irgendwie nicht einmal zu jammern.

2.4.07 08:46, kommentieren

der countdown läuft. nur mehr zwei tage und dann endlich wieder einmal ferien. und endlich wieder zeit. zeit für... na, was eigentlich? die liste ist lang und wäre eigentlich ziemlich notwendig abzuarbeiten. aber eigentlich (ganz, ganz ehrlich!) weiß man doch schon im vorhinein, dass man zu nicht einmal der hälfte der dinge kommt. prioritäten setzen wäre das stichwort... ja, wenn's so einfach wäre. die sachen, die am lautesten auf erledigung pochen, sind meist die dinge, zu denen man sich am allerwenigsten durchringen kann... also, doch erst die ganze liste nach lust und laune bis zum wichtigen punkt durchrackern? hm, ja. genau. mal schauen, was kommt. aufschieben ist ja sowieso viel schöner und lässt mehr raum für "spontanes" (faul *g*) herumhängen. nicht wahr?

28.3.07 22:20, kommentieren

der schweinehund

er ist groß. manchmal größer als ich selber. um so schöner ist das gefühl, wenn man ihn endlich mal überwunden hat. noch dazu zu einer uhrzeit, wo ich normalerweise nicht freiwillig munter bin.
hoff der amref-marathon wird es mir danken

1 Kommentar 14.3.07 18:22, kommentieren

weil es die kleinen dinge sind...

irgendwie ist alles gleich. nichts von "alles fließt" zu merken. fh-alltag, lern- und abgabestress, zusammenraufen im team, hausarbeit, geld verdienen, ab und an ein studentenfest (bei dem man mit fast 95%-iger sicherheit sagen kann, dass sich da nicht einmal die musik verändert), ab und an ein kino-besuch, ein paar gemütliche sit-ins mit freunden, etc. kein großer unterschied. war alles schon da. nicht, dass es nicht trotzdem lustig wäre, aber die kleine portion extravaganz oder wie man "es" auch immer nennen will, fehlt mir.
klar, man soll die kleinen dinge im leben schätzen. weil die kleinen dinge den unterschied ausmachen. wenn dann sogar die kleinen dinge schon da waren, fällt es einem wirklich leicht im meer des trüben alltagstrotts was anderes zu erkennen als trüben alltragstrott.
für mehr abwechslung. für mehr spontanität. für mehr veränderung. für mehr trüben-alltagstrott-schätzen. denn schlussendlich ist der mensch ja sowieso ein gewohnheitstier. (sagt man doch so, oder?)

10.3.07 09:59, kommentieren

wolken

komisches wetter draußen... alles bewölkt und trotzdem hell. lässt vermuten, dass die sonne doch noch irgendwo scheint. heut hätt ich allerdings lust auf klare sicht... nicht nur auf das wetter bezogen. dieses ganze wattebausch-gefühl ist auf dauer auch nicht so angenehm. eigentlich ist es nicht auszuhalten.

juhu, die sonne bricht durch...

7.3.07 14:41, kommentieren

wollt nur mal sagen...

... mir geht's gut. hab zwar viel blödsinn gemacht in letzter zeit. aber so lang man nicht mehr mittendrin steckt im schlamassel, kann man das alles ein bisserl von oben herab analysieren und dann schaut es bei weitem nicht mehr so schlimm aus. oder zumindest von der seite und dann findet man den ausgang wenigstens ein bisschen leichter.
was ein perspektivenwechsel so ausmachen kann...

12.2.07 00:33, kommentieren

Werbung